Was ist “Schule im Aufbruch”?

Worum geht es bei Schule im Aufbruch?

  • Schule im Aufbruch ist eine Initiative, die zu mehr Potenzialentfaltung unserer Kinder führen soll. Wir wollen Schulen, die die angeborene Begeisterung und Kreativität von Kindern und Jugendlichen erhalten und fördern.
  • Um Potenzialentfaltung in der Schule zu ermöglichen, bedarf es einer neuen Lernkultur, vielfältiger Lernformate und einer wertschätzenden Haltung. Es geht um Verantwortungsübernahme für sich selbst, die Mitmenschen und unsere Mutter Erde.
  • Was wirklich zählt: Vertrauen, Wertschätzung, Beziehung, Verantwortung, Sinn.
  • Schule im Aufbruch steht für eine ganzheitliche und transformative Bildung. Die derzeitigen komplexen und globalen Herausforderungen erfordern einen Paradigmenwechsel, in Gesellschaft und Bildung. Daher hat die UNESCO den Weltaktionsplan Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) erarbeitet, der als Nationaler Aktionsplan BNE im Juli 2017 von der KMK als Auftrag für alle Bildungseinrichtungen verabschiedet wurde. Schule im Aufbruch ist seit 2016 als Change Agent Netzwerkpartner BNE der UNESCO und des BMBF und will Schulen bei der Transformation unterstützen.
  • Wir suchen positive und konstruktive „Veränderer”, die sich mit uns auf den Weg machen. Wir rufen als Plattform alle Akteure an unseren Schulen auf, diese Veränderung gemeinsam anzugehen:– Tauschen wir gemeinsam Erfahrungen aus!
    – Lassen wir uns von großartigen Beispielen inspirieren!
    – Ermutigen wir uns zu den nächsten konkreten Schritten an unseren Schulen!
  • Als Initiative haben wir dann Erfolg, wenn wir Schulen für den Aufbruch ermutigen können – und es diesen Schulen gelingt, stärker auf individuelle Talente von Kindern einzugehen und diese zu fördern.
Was bietet Schule im Aufbruch?

Diese drei Elemente bietet Schule im Aufbruch an: Inspiration, Ermutigung und Vernetzung:

  • Inspiration: Oft können wir uns gar nicht vorstellen, wie anders man Schule machen kann. Solche Beispiele versuchen wir an andere Schulen weiterzugeben. Oft sind auch Vorträge, Bücher oder einfach frische Gedanken gute Impulse für die Gestaltung einer Vision oder die Entwicklung einer Schule.
  • Ermutigung:
  • Ermutigung:Jede Veränderung braucht Sinn, Energie, Zutrauen und Zeit. Wir wollen Schulen zur (Weiter-) Entwicklung einer neuen Lernkultur ermutigen. Es gibt viel Freiraum für neue Schul-Entwicklungsideen. Man muss ihn sich nur nehmen. Nutzen wir ihn!
  • Vernetzung: Wir sind eine Austausch-Plattform für alle, die diese konstruktive Transformation mitgehen wollen – denn nur gemeinsam kann der „Aufbruch“ gelingen.
Was „Schule im Aufbruch” NICHT ist?
  • Schule im Aufbruch ist keine Beratungs- oder Coaching-Einrichtung für Schulen. – Im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe regt „Schule im Aufbruch” durch Beispiele, Methoden und Tools zur Veränderung an und unterstützt diesen Prozess durch die Vernetzung von Schulen. In einigen Bundesländern bauen wir allerdings regionale Netzwerke BNE auf, die bei Bedarf beim Entwicklungsprozess unterstützt werden können. Das Regionalbüro Rheinland unterstützt bereits ein erstes Netzwerk in NRW.
  • Wir verfolgen kein bestimmtes pädagogisches Konzeptund bieten keine fertigen „Rezepte“ Jede Schule hat eigene Stärken, individuelle Rahmenbedingungen und unterschiedliche Herausforderungen, um eine transformative Lernkultur vor Ort zu gestalten. Jede Schule findet ihren eigenen Weg der Umsetzung, in ihrem eigenen Tempo.
  • Wir sind keine parteipolitische Bewegung. – Wir stehen für konkrete Veränderung an Schulen: Zum Vorteil für SchülerInnen, PädagogInnen und Eltern – vor Ort an der jeweiligen Schule. Wir verstehen uns jedoch durchaus politisch im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung. „Transformative Bildung für eine Transformation der Gesellschaft“ (UNESCO Roadmap).