Schule im Aufbruch-Flyer

Für alle an Lernkultur durch Potenzialentfaltung-Interessierten und für alle für Schule im Aufbruch-Aktiven und -Akteure haben wir einen Schule im Aufbruch-Flyer erstellt, den es hier als Download gibt. Der Flyer kann in DIN A4 im Querformat selbst ausgedruckt und gefaltet werden. Bitte den Druckbereich auf “keine Anpassungen” einstellen!

Wir freuen uns, wenn unser Schule im Aufbruch-Flyer fleißig verteilt wird an alle an Bildung-Beteiligten und dazu beiträgt, den Wandel an unseren Schulen zu forcieren. Nutzt ihn in euren Wirkungsfeldern für Schule und/oder zur Vernetzung.

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“mobile education gemeinsam entwickeln” Workshop des Vodafone-Instituts

Für Schüler und Lehrer und andere Kreative eine Workshop-Einladung des Vodafone-Instituts. Neue Möglichkeiten im Bildungsbereich erschließen über Handy & Co.? Wie kann das Lehren und Lernen mit dem Einsatz von mobilen Technologien verbessert werden? Gemeinsam Lösungen für ein Problem finden, das Dich bewegt?

Der Workshop findet am 11.06.2013, 15.30 – 19.00 Uhr in Berlin statt.

Informationen und Anmelden bitte über:
http://www.vodafone-institut.de/events/mobile-education-gemeinsam-entwickeln-einladung-zum-workshop.html

Margret Rasfeld im Radiointerview zum Schulfach “Herausforderung”

Margret Rasfeld, Mitgründerin von Schule im Aufbruch und Schulleiterin der Evangelischen Schule Berlin Zentrum,  in der ORF Radio-Vorarlberg-Sendung Focus über das Thema: „Die Schulfächer ‚Herausforderung‘ und ‚Verantwortung‘. Viel Spaß beim Hören!

Zur Sendung heißt es auf der Homepage von ORF Radio Voralberg:

Schüler sind die „Bildungsexperten“

„Jeder Mensch ist doch Experte für sein eigenes Leben. Und eben auch fürs Lernen. Es geht aber darum, ihm Möglichkeiten zu eröffnen und Erfahrungen zu bieten, die ihm helfen, die Freude am Lernen zu steigern, nicht abzutöten. Jeder von uns weiß genau, wann er was in welchem Zustand gut lernt,“ leitet Margret Rasfeld ihren Vortrag ein. Sie wolle an ihrer Schule Schülern eine Stimme geben. Und das sei nicht nur deshalb wichtig, weil Kinder auch emotional berühren können, sondern weil es ihr gutes Recht sei, so Rasfeld.

Tage der Utopie in St. Arbogast

Die Schulleiterin Margret Rasfeld und zwei Schülerinnen ihrer Schule lösten Begeisterungsstürme und Staunen in Vorarlberg aus – einmal vor Vertretern der Wirtschaft und letztlich bei den Besuchern der Tage der Utopie (www.tagederutopie.org )im Bildungshaus St. Arbogast in Götzis. Sie stellten ihre Schule – die Evangelische Schule Berlin Zentrum – vor, in der eine neue Lern- und Beziehungskultur gelebt und gepflegt wird.

„Wie still wäre es im Wald, wenn nur die begabtesten Vögel sängen“, meinte Alexander Puschkin. Dieser Satz steht am Beginn der Homepage der Evangelischen Schule Berlin, die anders funktioniert als Schule im landläufigen Sinn.

Wenn Schüler Schule machen

Ihr pädagogisches Konzept ist geleitet und getragen von der Wertschätzung der Vielfalt in der Gemeinsamkeit, die in dem Satz gipfelt: „Jede zählt, jeder ist einzigartig.“

Wenn Schüler Schule machen, wird die Gegenwart Zukunft oder die Zukunft Gegenwart. Jedenfalls zogen Margret Rasfeld und zwei Schülerinnen der 340 Schüler zählenden Schule in ihren Bann, weil sie an ihrer Schule einen wissenschaftlich begleiteten Aufbruch wagen, der zu mehr Chancengleichheit und -gerechtigkeit unabhängig von den Voraussetzungen der Kinder und Jugendlichen führen soll.

Evangelische Schule Berlin Zentrum

Die Schule hat sich mittlerweile einen solchen Namen gemacht, dass sie für Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler, Universitäten und Hochschulen zu einer Art Wallfahrtsort geworden ist; auch aus Vorarlberg.

Ausgangspunkt für die neue Schule

Margret Rasfeld umreißt die Anforderungen an die Schule heute mit den Herausforderungen an der Gesellschaft, hervorgerufen durch den notwendigen Stopp der Zerstörung unserer Lebensgrundlage- der Erde, der Globalisierung und den neuen Technologien; ihr Credo lautet: „Weg vom Machbarkeitswahn hin zu Nachhaltigkeit und weg vom EGO im Konkurrenzsystem hin zum WIR“.

Der große Transformationsprozess

Rasfeld spricht von einem großen Transformationsprozess, weil Schule neben Familie der wirkmächtigste Prägungsfaktor in der Gesellschaft sei. Welcher Geist in der Schule gepflegt werde, so wachse die Jugend dann natürlich auch auf, ergänzt die Schulleiterin.

Sie hält die Schul- und Bildungssituation zwischen Deutschland und Österreich für total vergleichbar. Es sei furchtbar viel Parteipolitik im Spiel, ohne auf Kinder und Jugendliche zu schauen. Wir seien mehr mit alten Konkurrenzthemen befasst, als den Blick zu öffnen.

Der Defizitblick

Die frühe Selektion befördere den Defizitblick. Lehrer seien fixiert auf den Defizitblick – sie würden schauen, ob ein Kind gut genug fürs Gymnasium sei. So entstehe Druck. Lehrer seien in einem System, in dem nicht ressourcenorientiert gedacht werde, sondern defizitorientiert. “Wenn Kinder in der dritten Klasse nach Hause kommen und weinen, weil sie eine „3“ geschrieben hätten, dann könne man fragen, wie gehen wir mit dem Wertvollsten um, das wir haben. Das habe mit Chancenungleichheit zu tun.

30 Prozent der Kindern gehen mit Angst in die Schule, hält Rasfeld vor Augen. Angst sei Kreativitätskiller, Angst mache krank.

Der innovationsfeindliche Geist

Unser Bildungssystem erzeuge einen innovationsfeindlichen Geist. Die vier Grundbedingungen für Innovation seien, so Margret Rasfeld: Autonomie, Urteilskraft, Entscheidungsstärke und größtmögliche Interdisziplinarität. Die Schulen wären autonomer, sie reizten aber ihre Spielräume nicht aus, sagt Rasfeld. 80 Prozent des Unterrichts in deutschland laufen üebr Arbeitsblätter. Jede Institution habe ihren heimlichen Lehrplan von dem was gelehrt wird, aber nicht was da steht.

Schule als Ort der Beziehungskultur

Im 21. Jahrhundert würden wir keine Pflichterfüller benötigen, sondern Menschen mit Mut und Gestaltungskraft, Visionskraft. Wir müssten – so zeige es die Hirnforschung – den jungen Menschen Gemeinschaft und Aufgaben geben, an denen man wachsen könne.

Die Frage bleibe, ob Schulen Orte der Be-ziehungskultur oder Orte der Beziehungs-verhinderung sind. Wichtig für Lehrer seien Schulen, wo man sich engagieren und einbringen könne – und nicht das Abarbeiten von Arbeitsblättern, hier liege die größte Burnoutgefahr. Kinder würden mit fremdbestimmten Wissensinhalten zugeschüttet, die sie dann punktgenau ausschütten müssten, so Rasfeld. Man unterfordere sie in all den
wunderbaren Potenzialen, die sie hätten.

Begeisterung und Bedeutsamkeit seien die Faktoren, die das Lernen erleichtern. „Wir erleben doch täglich, wie komplex und kompliziert unsere Welt ist. Aber unsere Schulen bereiten die jungen Leute nicht auf die Herausforderungen der Zukunft vor. Darauf, Probleme kreativ und phantasievoll zu betrachten. Mit Schwierigkeiten selbstbewusst umzugehen. Von Universitäten und Unternehmen werden junge Menschen gesucht, die eigenverantwortlich arbeiten können und möchten. Sie suchen Menschen mit sozialer Kompetenz. Menschen, die gelernt haben, aufeinander Rücksicht zu nehmen, umsichtig und teamfähig zu sein. Das kann man lernen. In der Schule“, fasst Schulleiterin Rasfeld die Aufgabenstellung an Schule aus ihrer Sicht zusammen.

Zauberwörter „Herausforderung und Verantwortung“

Wir wollen sie bestärken mit unserer eindeutigen Botschaft, dass alle Kinder die Chance haben sollten, sich für die Gesellschaft zu engagieren, ihre Leidenschaften zu entwickeln und alle ihre wunderbaren Potenziale zu entfalten. Potenziale, die oft nicht in Leistungstests abprüfbar sind.

„Herausforderungen und Verantwortung“, sagt Schulleiterin Margret Rasfeld, lauten die beiden Zauberwörter, die aus den Schülern hier keine Fakten-Zombies machen, sondern kluge und selbstbewusste junge Menschen mit großem Herz.

Fortbildungsworkshop zum Thema Schülermotivation

Wir möchten auf einen Fortbildungsworkshop für Lehrer/Innen aufmerksam machen:
Die Vodafone Stiftung und das RSA Social Brain Centre aus Großbritannien laden Sie als Lehrer/in  ein, zu diskutieren, wie Sie es in Ihrer Praxis schaffen, Ihre Schüler zu motivieren.

Es werden neue Methoden und Erkenntnisse aus den Verhaltenswissenschaften vorgestellt.Die  Intention dieser Fortbildung ist, mit Ihnen zu reflektieren, inwiefern diese Ansätze Sie als Lehrer/in dabei unterstützen können, die Motivation von Schülern – insbesondere benachteiligten Schülern – zu wecken bzw. zu erhöhen. Es finden zwei Fokusrunden mit jeweils 10 Lehrern statt.

Wo und wann?
In Berlin-Mitte am 5. Juni 2013 von 14:30 – 18 Uhr.
Die Veranstaltung findet im Saal (1.OG) der HUMBOLDT-VIADRINA School of Governance in der Wilhelmstraße 67 (10117 Berlin) statt.

Die Ergebnisse aus den Fokusgruppen fließen in eine Studie ein, die auch Ergebnisse aus Fokusgruppen mit Lehrern in Großbritannien aufgreifen wird. Eine Veröffentlichung ist für Ende 2013 geplant. Wir schicken Ihnen gerne persönlich die Diskussionsergebnisse aus den Fokusgruppen und ein Exemplar der Publikation zu.

Anmeldung bitte an Felix Rübcke; Email: f.ruebcke[at]decisioninstitute.eu bis zum 21.06.2013.

Bitte geben Sie  bei Teilnahmeinteresse noch folgende Informationen an:
Name / Ihr Unterrichtsfach / Schulname / Schulform / Ihre Tel. / Ihre E-Mail:
Diesen Daten dienen uns nur zur Koordinierung und Vorbereitung. Sie werden nicht an Dritte weitergegeben.

Am 16. Mai: Infoabend des Jenaplan-Gymnasiums Nürnberg

Gern geben wir an dieser Stelle bekannt: In Nürnberg lädt das Jenaplan-Gymnasium Eltern, Schüler und andere Interessierte zu einem Infoabend ein! Am 16. Mai 2013 um 19:30 Uhr stellen Pädagogen, SchülerInnen und Eltern ihre Schule vor.

Georg Eck vom Jenaplan-Gymnasium, lädt Sie zudem ein, sich für ein Regionaltreffen in Nürnberg zu engagieren: “Sicher gibt es in der Region viel mehr Menschen, die an Schule im Aufbruch interessiert sind”, schreibt er, “Wir vom JPG sind schon im Aufbruch – jetzt seid Ihr dran – macht mit.” Interessierte können sich im Forum unter Regionalgruppe Nürnberg melden und mit ihm und den anderen aktiven Nürnbergern in Verbindung setzen./cna

Zu Besuch bei “Schüler schulen Lehrer”

Lehrerfortbildung ESBZ

(c) Evangelische Schule Berlin Zentrum

Wir wollten es selbst mal erleben: Katrin Schmahl und Cathy Narriman vom Schule im Aufbruch-Team haben gestern als Gäste an der Lehrerfortbildung “Schüler schulen Lehrer” an der Evangelischen Schule Berlin Zentrum teilgenommen – und sind beeindruckt:  Schülerinnen und Schüler sind schlicht die authentischsten Botschafter, wenn es darum geht, von einer Lernkultur der Potenzialentfaltung zu berichten. Sie berichteten ausführlich von der an der Schule gelebten Wertschätzungskultur, den neuen Schulfächern Herausforderung und Verantwortung, vom Lernbüro und vielem mehr. Die rund 60 teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrer aus den verschiedensten Ecken Deutschlands fragten viel und kritisch nach – und waren offenbar ebenso beeindruckt wie wir.

Heute Abend: Thema Schule und neue Lernkultur bei Jauch

Wir sind gespannt auf heute Abend im Ersten: Richard David Precht, Volker Bouffier, Ursula Sarrazin u.a. diskutieren bei Günther Jauch zum Thema : “Notendruck, Sitzenbleiben – weg mit der alten Schule?”

Was uns jetzt schon freut:  Im Einspieler wird das Jenaplan-Gymnasium Fürth/Nürnberg aus unserem Schule im Aufbruch-Netzwerk vorgestellt!  /cna

Aufbruch in München

Schule im Aufbruch – Treffen in München

Heute abend, am 30. April, 20.00 Uhr
LMU München, Fakultät für Pädagogik und Psychologie
Leopoldstraße 13, Raum 3232 (Haus drei, zweiter Stock)

Wir freuen uns, dass bundesweit 20 weitere Regionalgruppen entstanden sind. Sie alle tragen Schule im Aufbruch in die Schulen und tragen dazu bei, dass unser gemeinsames Anliegen in die Realität umgesetzt wird. Danke an Sie alle!

Wir wünschen gutes Gelingen und einen konstruktiven Austausch aller Teilnehmer!

Focus-Artikel “Wir brauchen eine Bildungs-Revolution”

Das Magazin Focus schreibt in seiner aktuellen Ausgabe (Focus 16/2013)  “Wir brauchen eine Bildungs-Revolution!” Im Artikel enthalten: Prof. Gerald Hüther, Margret Rasfeld und die ESBZ, die Roadshow “Lernlust statt Schulfrust” und einiges mehr. Lesen Sie selbst!
Focus16-2013-126-131